Susanne: Man hat nicht mehr das Gefühl, etwas zu verpassen

Susanne: Man hat nicht mehr das Gefühl, etwas zu verpassen

Susanne, 42, Immobilienmaklerin , ein Junge, 3 Jahre alt.

Wie alt warst du, als du zum ersten Mal gedacht hast: „Ein Kind zu haben wäre schön.“

Ich war 34.

Aus welchen Gründen hat sich bei dir die Mutterschaft mit Ende 30 /Anfang 40 ergeben?

Ich habe mich von meinem Ex-Mann getrennt, da wir uns beim Thema  Kinderwunsch nicht einigen konnten. Dann habe ich einen neuen Partner gefunden.

War es eine bewusste Entscheidung?

Nein.  Es war quasi ein Verhütungsunfall an der Kupferspirale vorbei.

Wie hat dein Umfeld auf die Schwangerschaft / Mutterschaft mit Ende 30 /Anfang 40 reagiert?

Eindeutig sehr positiv.

Fühlst du dich altersmäßig als Außenseiterin oder in bester Gesellschaft?

Ich fühle mich eher als Außenseiterin, da das Durchschnittsalter für das erste Kind um die 30 liegt.

Hast du das Gefühl, dass du die Erziehung deines Kindes und deinen  beruflichen Alltag anders angehst, als beispielsweise eine 20- oder 30-jährige Frau? Wenn ja, warum?

Ich bin einerseits strenger, andererseits aber auch entspannter. Ich denke, dass ich typisch für diesen Lebensabschnitt.

Was spricht aus deiner Sicht für eine Mutterschaft mit Ende 30 / Anfang  40?

Man hat nicht mehr das Gefühl, etwas zu verpassen.

Was sind aus deiner Sicht die Nachteile einer Mutterschaft mit Ende 30 / Anfang 40?

Das Alter und die Müdigkeit. Und die Nerven liegen eher blank.

Hattest du eine entspannte Schwangerschaft? Hat dich der Begriff „Risikoschwangerschaft“ beunruhigt?

Nein, der Stempel hat mich nicht beunruhigt. Aber die Schwangerschaft war ätzend: mit Schwangerschaftsvergiftung, Wassereinlagerungen u.s.w. Sie endete mit einem Notkaiserschnitt durch eine Plazentaablösung.

Machst du dir Gedanken über die Zukunft, was das  Altersverhältnis zwischen dir und deinem Kind / deinen Kindern betrifft?

Nein.

Das möchte ich allen Ü40-Mamas gerne sagen:

Ruhe bewahren, Kaffee trinken und die Zeit irgendwie auskosten.



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